Schulformübergreifender Austausch ermöglicht Schülerinnen und Schülern der Höheren Berufsfachschule praktische Einblicke in die Netzwerkverkabelung
Wie lässt sich theoretisches Wissen aus dem Unterricht praktisch anwenden? Dieser Frage konnten die Schülerinnen und Schüler der Höheren Berufsfachschule mit der Fachrichtung IT-Systeme im Rahmen von zwei gemeinsamen Unterrichtsstunden mit den Schülerinnen und Schülern der Elektroniker für Betriebstechnik nachgehen.
Im Vorfeld hatten sich die angehenden IT-Fachkräfte im Unterricht mit den Grundlagen der Netzwerktechnik auseinandergesetzt. Dieses Wissen wurde dann in den anschließenden gemeinsamen Unterrichtsstunden anhand konkreter technischer Komponenten vertieft: an Patchfeldern, Netzwerkdosen und dem dazugehörigen Equipment konnten die Schülerinnen und Schüler praktische Erfahrungen sammeln. Unterstützt wurden sie dabei von den Schülerinnen und Schülern der Elektroniker für Betriebstechnik, die ihr praktisches Fachwissen einbrachten und bei den einzelnen Arbeitsschritten unterstützten.
Durch das direkte Arbeiten an den technischen Komponenten wurden die zuvor theoretisch behandelten Inhalte anschaulich und verständlich. Die Schülerinnen und Schüler erhielten dabei einen praxisnahen Einblick in den Aufbau und die Funktionsweise einer strukturierten Netzwerkverkabelung.
Der gemeinsame Unterricht verdeutlichte zugleich den Mehrwert des schulformübergreifenden Lernens: Die IT-Schülerinnen und -Schüler konnten ihr theoretisches Wissen praktisch erproben, während die Elektroniker für Betriebstechnik ihre Erfahrungen und Kenntnisse weitergaben.
Die beiden Unterrichtsstunden boten damit eine gelungene Verbindung von theoretischem Unterricht und praktischer Anwendung und zeigten, wie die unterschiedlichen Schulformen voneinander profitieren können.
Text: Bastian Wiede