03.02.2020 19:16
Von: Volker Winter

Unser Besuch der Internationalen-Möbel-Messe (IMM)

Am Freitag, den 17.Januar 2020, besuchte ein Teil des ersten Lehrjahres der Tischler-Berufsschulklasse die Internationalen-Möbel-Messe in Köln. Wir begannen unsere Anreise an der Berufsschule in Simmern und trafen nach einer kuschligen, zwei stündigen Autofahrt (zu siebt in Herr Winters Auto) am Kölner Messegelände ein. Nachdem einige ihre alkoholischen Restbestände vom Vorabend aus ihren Taschen geräumt hatten, war uns gegen zehn Uhr der Eintritt zur Messe gewährt. Die Messe an sich besteht aus elf Hallen, auf die die verschiedenen Wohn-/ Lebensbereiche aufgeteilt waren. Schnell fiel uns bei den Ausstellungsstücken auf, dass auf der Messe wohl weniger auf handwerkliches Verständnis und mehr rein auf die äußere Optik wert gelegt wurde. Auch nach Herr Winters (fachkundiger) Einschätzung würde niemand die Gesellenprüfung mit Werkstücken bestehen, bei denen Holzleisten auf die Rückseite von Vollholztüren geschraubt wurden, um dem Verzug entgegen zu wirken. Dennoch gab es einige Ausstellungsstücke, die unser Interesse erweckten, wie zum Beispiel die einfahrbare Sauna oder die höhenverstellbaren Schreibtische. Das Highlight des Ausfluges blieb jedoch ohne Frage den River-Tables vorbehalten. Von Exemplaren, die ganz Standardgemäß aus bis zu drei Holzteilen bestanden, die dann durch Epoxidharz zu einer Tischplatte verwunden werden, gab es aber auch bis zu sechs Meter lange Bohlen, deren Risse und Astlöcher mit Epoxidharz gefüllt waren und allein dadurch Tische mit Platz für 30 Mann boten. Nach einem circa viereinhalb stündigen Aufenthalt auf der Messe, machten wir uns gegen halb 3 auf den Heimweg und kamen nach einer weiteren zwei stündigen Autofahrt wieder wohlbehalten in Simmern an.